Warum fangen Katzen Mäuse?

Warum_Katzen_Mause_fagen

Diese süße Geschichte habe ich gerade gefunden. Eine gute Erklärung warum Katzen Mäuse jagen. :)

Im Paradies in unmittelbarer Nähe der Menschen und ihrer Katzen wohnten als nächste Nachbarn ein Mäuse- und ein Hundepaar. Menschen und Hunde freundeten sich schnell an, weil die Tiere es sich mehr und mehr angewöhnten, mit Adam und Eva durch das Paradies zu streifen. Dann versuchten sie nachts immer öfter, sich zu den Menschen ins Bett zu schummeln und den Katzen ihren Platz streitig zu machen. Das duldeten die Katzen natürlich nicht. Die Hunde bekamen – Paradies hin, Paradies her – einen Tatzenhieb auf die Schnauze, was sie sehr verärgerte.

Eines morgens nun begleiteten nur die Hunde Adam und Eva. Die Katzen blieben als Wache zurück um herauszufinden, wer ihnen neuerdings den kuschelig weichen Federflaum im Bett klaute und alles verwüstete, während sie durch den Garten Eden streiften. Und wer kam nach einiger Zeit an? Das Mäusepaar! Als sie aber den strafenden Blick der Katzen sahen, taten sie so, als wären sie nur zufällig am Bett vorbeigekommen. Nur eine kleine Feder, die am Ohr des Mäuserichs wippte, gab einen Hinweis auf ihr schändliches Tun, als sie sich frechpfeifend trollten.

Als abends Menschen und Hunde heimkamen, waren die Katzen nach der langen Wache hungrig. Seit dieser Zeit laufen sie nachts los, ihre Nahrung zu suchen, um dann am Morgen satt und müde zurückzukommen und sich auf das Bett ihrer Menschen schlafen zu legen.

Immer öfter wachte Eva morgens auf, und die Handvoll Beeren, Nüsse und saftigen Früchte, die sich sie als Frühstück bereitgelegt hatte, waren verschwunden. Es gab offensichtlich jemanden, der sich nicht an die Spielregeln im Paradies hielt! Wenn die Katzen jetzt von ihrer nächtlichen Tour zurückkamen, fanden sie Adam und Eva verärgert vor. Es war einfach nicht mehr so gemütlich und harmonisch wie vorher. Man musste also versuchen, den Räuber zu entlarven, um auch dieses Ärgernis abzustellen.

So verfolgten die Katzen eines Morgens eine Spur von verlorengegangenen Körnern und Tröpfchen einer saftigen Frucht. Sie endete am Mäusenest! Da lagen die beiden Räuber. Die Bäuchlein dick und rund gefressen, schnarchten sie auf dem Rücken schlafend in weichem Federflaum.

Während die beiden Katzen noch beratschlagten, was da zu tun sei, ob man vielleicht doch mal beim Allerhöchsten Beschwerde einlegen sollte, kam es zeitlich parallel durch menschliches Versagen zum ersten Super-GAU: Zum ersten größten anzunehmenden Unfall.

Eva wurde wach, spürte Hunger, griff noch halb verschlafen nach ihrem Frühstück neben dem Lager, doch das war wieder verschwunden! Eva riss die Augen auf. Und auf was fiel ihr Blick? Sie schaute hinauf in den Apfelbaum. Eine Frucht rot und reif – lachte sie an. Eva reckte sich nach dem Apfel. Es machte knacks und sie hatte ihn in der Hand. Dieses Geräusch weckte nicht nur Adam, sondern auch eine Schlange, die noch steif und verschlafen irgend etwas wie „zsssollssst du doch nissst“ zischte, was Eva später etwas anders interpretierte.

Adam, dem auch der Magen knurrte, sah den Apfel in Evas Hand, fand, einmal gepflückt, sollte er auch gegessen werden. Auch Adam stellte diese Situation später vor Gott und der Welt etwas anders dar.

Und dann geschah das Schreckliche: Der immerblaue Paradieshimmel verfärbte sich grauschwarzgelbgrün, Blitze zuckten, Donnerschläge platzten in die Stille, der sonst sanfte Wind schwoll an zu einem Orkan, peitschte Wälder und Seen, und in dieses Getose hinein sprach Gott mit strenger Stimme: „Was habt ihr getan?!“…

Adam und Eva versuchten sich mit den allgemein bekannten Ausreden zu verteidigen. Es gelang nicht, wie wir ebenfalls wissen.

ER schmiss alle raus, auch die Tiere, von denen ER wusste, dass sie nicht ganz ohne Harm waren, und schloss das Paradies. Damit sich niemand zurückschmuggeln konnte, postierte Gott noch einen Engel am Ausgang und entließ dann seine Geschöpfe in eine recht unwirtliche Welt. Die Katzen, die wussten, dass eigentlich die Mäuse an allem schuld waren, konnten das den Menschen nicht mehr erzählen. Mit dem Verlassen des Garten Edens erlosch auch die Fähigkeit von Mensch und Tier, miteinander zu reden. So jagen seitdem die Katzen die Mäuse und fressen sie. Auch viele andere Tiere tun es, denn die Katzen haben allen erzählt, wer Schuld hatte, und deshalb müssen sich Mäuse bis heute ganz besonders schnell fortpflanzen. Ab und zu legen die Katzen auch den Nachfahren von Adam und Eva demonstrativ eine tote Maus neben das Bett, doch die Menschen ekeln sich nur davor und wissen von rein gar nichts.

Quelle: peppiclip.de



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