Warum jagen Katzen so gern?

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Katzen fangen schon seit jeher gern Mäuse, und das nicht wenige, was auch der Grund dafür ist, dass sie als Haustier bei den Menschen lebt. Auch durch Zucht konnte der Mensch der Katze das jahrhunderte alte Jagtverhalten nicht ändern. Katzen sind und bleiben Raubtiere, dessen muss man sich immer bewusst sein, wenn man sein Zuhause mit seinem Teppich Tiger teilt. Auch Wohnungkatzen sind und bleiben Jäger, für sie ist Spielzeug nur die Ersatzbeute.

Die für das Jagen benötigten Bewegungen und Tricks lernt das Kätzchen schon bei seiner Mutter. Ich konnte selbst, als unsere Five einmal Welpen bekam beobachten wie hingebungsvoll sie den kleinen das Jagen beibrachte. Erst mit toter Beute, die sie zu ihnen gebracht hat, später mit halbtoter Beute, womit die kleinen geübt haben und letztlich wurde ihnen auch mal eine quicklebendige Maus gebracht. Es war interessant anzusehen, wie instinktiv die Mutter Katzen den Kleinen Kätzchen das Jagen beibrachte.

Die Jagttrieb ist übrigens vom Grad der Sättigung einer Katze kompett unabhängig

Manche Wahrnehmungen lösen das Verfolgen und Fangen automatisiert aus. Es kann eine Alukugel sein, eine Üerraschungsei Verpackung oder eine Spielangel, wenn es schnell an der Katze vorbei saust kann sie fast nicht anders als es zu verfolgen, sie muss einfach danach springen. Wenn sie llängere Zeit keinen Auslöser dieses Reflexes begegnet, sucht sich die Katze Ersatz, das muss keine Mausgröße haben sondern es kann sich dabei auch um Fliegen handeln, sie jagen aber auch imaginäre Vögel und Luftmäuse, diese „Leerlaufhandlungen“ dienen dazu den angestauten Jagttrieb loszuwerden.

Wann jagen unsere Katzen am liebsten?

die wilden Vorfahren unserer Katzen jagten meist in der Dämmerung, das hat sich bei unseren domestizierten Hauskatzen geändert. Sie passen sich zum Teil dem Rythmus ihrer Menschen an. Wenn wir beispielsweise den ganzen Tag auf Arbeit sind, schlafen sie in dieser Zeit und fangen erst Abends an zu jagen. Genauso passen sie ihre Jagtzeiten auch an das Wetter und die Jahreszeiten an. Im Sommer wird lieber in den kühleren Nachtstunden im Winter lieber in der wärmeren Nachmittagssonne gejagt.

Gefangen und nun?

Wenn es um ihr Fell geht sind Mäuse todesmütige Kämpfer. Bei uns zuhause sind sie schon Vorhänge hinauf geflüchtet, haben sich auf ihre Hinterbeine gestellt und versucht die Katzen anzugreifen und zu beißen, wobei Katzen bei solch einem Angriff meist kurz erschrocken zurückweichen udn die Maus dann um ihr Leben rennt. Wenn Sie Glück hat reicht der leichte Vorsprung zum Entkommen. Hat die Katze die Maus aber erwischt, erfolgt nach dem „Spiel“ der Tötungsbiss. Die Fangzähne der Katze sind zwar gut für die Jagt aber nicht kraftvoll genug um etwas hartes wie einen Schädel zu zerbeißen. Stattdessen schiebt sie einen Eckzahn unter die Halswirbelsäule und tötet so die  Maus.

Schnattern

Ihr habt euren Liebling bestimmt schon einmal dabei beobachtet, wie sie auf dem häuslichen Fensterbrett sitzt , Vögel beobachtet und plötzlich anfängt zu schnattern, Sie klappert dabei regelrecht mit den Zähnen, dies ist nichts anderes als der eben beschriebene Tötungsbiss. Verhaltensforscher nennen dies ebenfalls eine Leerlaufhandlung. Der Reiz, den der unerreichbare Vogel auf die Katze ausübt ist so stark, ass er die Instinkhanlung des Zubeissens unwillkührlich auslöst.

Also lasst eure Katzen Katzen diesen Trieb ausleben, wenn ihr Wohnungskatzen habt sorgt mit genügend Spiel für Abwechslung, damit es eurem Liebling nicht langweilig wird.

Eurer fürdieKatz.com Team

Bilder: simplypimped.com

 

 



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